Hakuba – Kawaguchiko

Nun liessen wir das japanische Meer in Itoigawa wieder hinter uns und fuhren landeinwärts. Unsere Route führte durch viele Tunnels nach Hakuba, einem Skiresort in der Nagano Präfektur, welches wir bereits in 2015 besucht hatten. Leider hatten wir mit dem Wetter nicht mehr Glück als das letzte Mal und es war windig und regnerisch. Aber am nächsten Morgen konnten wir die Spitze von Shirouma-Dake doch noch für einen kurzen Augenblick erspähen.
Langsam näherten wir uns Fuji-san. Und bereits ab Fujimi (der Name kommt also nicht von ungefähr, 見 (mi)= sehen) konnten wir die Umrisse des Bergs der japanischen Berge erkennen. Näher an Fuji-san heisst aber auch näher an Tokyo, was wir auf dem letzten Zeltplatz unserer Reise auch so zu spüren bekamen. Waren wir sonst allzu oft alleine oder nur mit wenigen anderen Leuten umgeben, war der Zeltplatz bei Minami-Alps bis auf zwei letzte Plätze absolut voll! Und auch die sympathischen japanischen Kei Cars (Kleinstwagen mit höchstens 660 cm³) waren grossen (oft Deutschen) SUVs gewichen.


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Sakata – Itoigawa

Nach einer Woche durch das hügelige Landesinnere, entschieden wir uns weiter in Richtung Japanisches Meer zu fahren. Bald erreichten wir Sakata in der Shonai Ebene, wo wir das eindrucksvolle Ken Domon Museum besuchten.
Allen Gefahren zum Trotz (siehe Fotogalerie) fuhren wir der Küste entlang in Richtung Niigata.
Wie schon beim letzten Mal, fand Phil am Strassenrand immer wieder spannende Dinge und konnte es auch nicht lassen das Eine oder Andere mitzunehmen. So kam es, dass sein Bike Friday neben 2 Velotaschen auch plötzlich noch mit einem Fernseher beladen wurde.


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Yokote – Oyasukyo – Naruko

Nach einer Nacht am Tazawa-See begann unsere Weiterreise etwas nass. Kaum losgefahren holte uns ein Gewitter ein und unsere Regenbekleidung wurde das Erste mal richtig getestet. Der Spuk war dann aber auch schnell wieder vorbei und das Wetter wurde mit jeder Minute wieder besser. Von Yokote aus führte unser Weg dann weiter in Richtung Oyasukyo im Kurikoma Quasi-Nationalpark. Im wunderbaren Tarobee Ryokan genossen wir die 3 verschiedenen Onsens und ein köstliches Nachtessen. Gut erholt fuhren wir über herrliche, beinahe autofreie Strassen weiter nach Naruko Onsen.


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Asamushi – Towadako

Nach einem langen Flug in Tokyo Narita angekommen, montierten wir unsere Velos und reisten mit dem Zug nach Tokyo. Dort stiegen wir in den Shinkansen, mit welchem wir das das über 700km entfernte (Shin-)Aomori in weniger als 3 Stunden erreichten. Die letzten Kilometer nach Asamushi Onsen am nördlichen Ende von Honshu, fuhren wir dann mit dem Regionalzug. Insgesamt dauerte die Reise von der Schweiz dorthin fast 24 Stunden.

In Asamushi verbrachten wir die ersten zwei Nächte im Tsubakikan Ryokan. Dort genossen wir das fantastische Essen und traffen unseren Freund Eiji. Begleitet vom vertrauten zirpen der Zikaden, starteten wir schliesslich unsere Velotour durch Japan!

Auf unserem Weg machten wir Halt beim Seiryu Tempel und dem erst vor kurzem erbauten Grossen Buddah. In Hirosaki verbrachten wir im traditionellen Ishiba Ryokan einen weiteren entspannten Tag, bevor es dann in Richtung Towada-See weiter ging.


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Besser zuwenig als zuviel