In Nagano mieteten wir das erste mal via Airbnb eine Unterkunft. In einer kleinen 1-Zimmerwohnung machten wir es uns gemütlich und konnten so richtig entspannen. Nebenbei sahen wir uns etwas die ehemalige Olympiastadt mit dem buddhistischen Tempel Zenkoji an.
Archiv für den Monat: August 2015
Nikkō Nationalpark
Nikkō Nationalpark hat eine Fläche von rund 115ha. Davon besuchten wir nur einen kleinen Teil in der näheren Umgebung von Nikkō Stadt. Beim Chūzenji See erklommen wir den heiligen Berg Nantai auf 2484 m ü. M. und sahen uns den Kegon Wasserfall an. Via das Moor Senjō-ga-hara wanderten wir nach Yumoto Onsen. Von hier wollten wir eigentlich via den 2578 m hohen Shirane-San zum Oze-Nationalpark weiter wandern, doch das Wetter spielte nicht ganz mit und so kehrten wir nach Nikkō Stadt zurück.
Pilze und Insekten
Nikkō Stadt
Die Präfektur Fukushima liesen wir aufgrund des Wetters und bekannten Umständen aus, und fuhren sogleich nach Nikkō. An der Anzahl Touristen merken wir die Nähe zu Tokyo. Zudem ist Nikkō bekannt für seine religiösen Stätten. So verbrachten wir für einmal 2 Tage mit viel Kultur und sahen uns den Tōshō-gū Schrein, die Shin-Kyō Brücke und die Kanman-ga-Fuchi Schlucht an.
Zao-Quasi-Nationalpark
Unser nächstes Ziel hiess Zao-Quasi-Nationalpark. Eigentlich wollten wir während 3-4 Tagen den Park zu Fuss durchqueren, doch das Wetter war uns etwas zu nass und der Weg nicht wahnsinnig schön. So gelangten wir nach dem ersten Tag doch mit dem ÖV nach Zao-Onsen, wo wir zwei Tage blieben. Als der Regen nachliess, versuchten wir es nochmals und machten wir uns auf den Weg zum Zao-San (1841m ü. M.). Vor lauter Nebel haben wir leider vom angeblich atemberaubenden Kratersee Okama nichts gesehen. Die Nacht verbrachten wir in einer Schutzhütte und wurden am nächsten Morgen um 7 von anderen Wanderern geweckt, als diese das WC benutzen wollten. Das war sicher ein lustiger Anblick für sie: zwei Gaijins (Ausländer) schlafend in ihre Schlafsäcke eingemummelt wärend sie bereits am Wandern sind ☺. Wir machten uns dann auch langsam auf den Weg und konnten, bei immer besserem Wetter, Byōbu-Dake (1817m ü. M.) und Fubō-San (1705m ü. M.) erklimmen, bevor es dann wieder ins Tal hinunter zum Zeltplatz ging.